FOLGERUNG ?Obwohl die akute eosinophile Pneumonie (AEP) eine Rarität darstellt, ist sie eine zu berücksichtigende Differenzialdiagnose bei akut einsetzendem thorakalem Druckgefühl, Dyspnoe, nichtproduktivem Husten, Fieber und anamnestischem Wasserpfeifenkonsum. Mittels einer Kortisonstoßtherapie und Beatmung kann ein schweres ARDS bis zur vollständigen Ausheilung therapiert werden.in English, German Eine CPAP-Therapie ist die häufigste Behandlungsform der obstruktiven Schlafapnoe.Schwerwiegende Komplikation dieser Behandlung sind sehr selten. Pneumothorax als Lungen-Barotrauma unter der CPAP-Therapie wird in Einzelfallberichten und ausschließlich bei vorbestehenden Lungen- und Thoraxerkrankungen beschrieben.Ein 68-jähriger, pulmonal nicht vorerkrankter Schlafapnoe-Patient mit einer langjährig etablierten CPAP-Therapie wird nach einem heftigen thorakalen Schmerzereignis mit anhaltender Luftnotsymptomatik stationär aufgenommen. Radiologisch und computertomografisch bestand ein ausgedehnter rechtsseitiger Pneumothorax mit rechts basal betontem bullösem Emphysem. Nach operativer Versorgung des sekundären Spontanpneumothorax konnte am 3.?postoperativen Tag die nächtliche Überdruckatmung unter reduziertem CPAP-Druck mit zufriedenstellendem Schlafapnoe-Befund und ohne Pneumothorax-Rezidiv im Verlauf wiederaufgenommen werden.Als mögliche Pneumothorax-Ursache bei dem Patienten können alveoläre entzündliche Veränderungen infolge von Überdehnung und Drucksteigerung in Alveolen, die unter jahrelanger CPAP-Behandlung mit schrittweiser Drucksteigerung entstanden sind und folglich zu ausgedehnten Lungenveränderung mit Ruptur geführt haben, angenommen werden.Zusammenfassend und schlussfolgernd soll bei Patienten, die aufgrund einer Schlafapnoe über Jahre mittels Überdruckatmung behandelt werden, bei plötzlich einsetzenden thorakalen Schmerzen mit einer Luftnotsymptomatik an einen möglichen Spontanpneumothorax gedacht werden.in English, German Im Vergleich zu Volkserkrankungen ist die intermediäre Uveitis eine seltene Entität. Ein Ausschluss assoziierter Erkrankungen (in Mitteleuropa vorwiegend in Form einer Sarkoidose oder multiplen Sklerose) sollte bereits bei Erstmanifestation erfolgen. Eine Therapie ist bei Auftreten ausgeprägter Entzündungsaktivität oder visusmindernder Komplikationen indiziert und umfasst primär systemische oder lokale Kortikosteroide sowie ggf. im weiteren Verlauf eine steroidsparende systemische Therapie mit DMARDs (disease-modifying antirheumatic drugs).in English, German Bilaterale Hornhauttrübungen können Ausdruck unterschiedlichster Systemerkrankungen sein. Insbesondere im Kindesalter ist hierbei differenzialdiagnostisch an diverse, aber meist sehr seltene Stoffwechselerkrankungen zu denken. Da die Hornhauttrübungen zu den ersten klinischen Symptomen dieser Erkrankungen zählen können, kommt dem Ophthalmologen eine entscheidende Rolle hinsichtlich der Einleitung einer frühen interdisziplinären diagnostischen Abklärung zu. Die frühe Diagnosestellung ist durch die daraus ggf. resultierende Therapieeinleitung für den weiteren klinischen Verlauf und die Prognose der betroffenen Patienten äußerst entscheidend.in English, German Die Sektion Gewebetransplantation und Biotechnologie legt ihren 9. Jahresbericht seit Bestehen vor. Zwar ist die Anzahl der eingeworbenen Hornhäute auf 10?840 angestiegen, von denen 7168 transplantiert wurden. Jedoch wurden weiterhin 1340 Transplantate aus dem Ausland importiert, und es warteten mehr als 3300 Patienten am Jahresende auf ein Hornhauttransplantat. Der Transplantatengpass ist somit noch nicht beseitigt.in English, German HINTERGRUND Vergleichende Beurteilung der fovealen avaskulären Zone (FAZ) mit ihrem Umfang und dem Azirkularitätsindex (AI) sowie der umgebenden Vessel Density bei Glaukomaugen im Vergleich zu gesunden Augen mit zusätzlicher Unterteilung nach Gesichtsfelddefekten an verschiedenen Stellen (zentral oder peripher). MATERIAL UND METHODEN Insgesamt wurden die Daten von 128 Augen ausgewertet. Dabei wurden zunächst Glaukomaugen (n?=?74) mit gesunden Augen (n?=?54) verglichen und im Weiteren Glaukomaugen mit einem zentralen Gesichtsfeldausfall (ZGD, n?=?19) von Augen mit einem peripheren Gesichtsfelddefekt (PGD, n?=?34) unterschieden. Die FAZ-Fläche, ihr Umfang und die Rundheit sowie die parafoveale Vessel Density (VD) wurden mittels der optischen Kohärenztomografie-Angiografie im oberflächlichen und tiefen Gefäßplexus berechnet. ERGEBNISSE Glaukomaugen haben im Vergleich zu gesunden Augen keine signifikante Veränderung der FAZ, ihres Umfangs oder der Zirkularität der avaskulären Zone. Unterteilt man jedoch die Glaukomaugen anhand der Gesichtsfeldausfälle, zeigt sich zum einen, dass die Augen mit einem zentralen Ausfall eine signifikant größere FAZ haben als die mit peripheren Ausfällen und dass der Umfang ebenfalls signifikant größer ist. https://www.selleckchem.com/products/salinomycin.html Zum anderen zeigt der AI keinen signifikanten Unterschied in Abhängigkeit von der Lokalisation der Gesichtsfelddefekte. Die makuläre/foveale Vessel Density wird signifikant geringer bei der ZDG-Gruppe. SCHLUSSFOLGERUNGEN Im Rahmen einer Glaukomerkrankung vergrößert sich die foveale avaskuläre Zone, wenn eine Zentralisierung des Gesichtsfelddefektes vorliegt und die Vessel Density nimmt im Bereich der Makula signifikant ab.in English, German Die häufigsten menschlichen Coronaviren verursachen unkomplizierte Erkältungen. Drei dieser Viren jedoch lösen schwerere, akute Krankheiten aus das Middle East Respiratory Syndrome (MERS) durch MERS-CoV, das schwere akute respiratorische Syndrom (SARS) durch SARS-CoV und COVID-19 durch SARS-CoV-2. Seitens der WHO wurde der aktuell währende Ausbruch als ?global public health emergency“ eingestuft. Trotz aller Bestrebungen, das OP-Programm zu reduzieren und nicht zeitkritische operative Eingriffe zunächst abzusagen bzw. zu verschieben, sind weiter operative Eingriffe und anästhesiologische Interventionen jenseits der Intensivversorgung notwendig. Dies trifft im besonderen Maße für geburtshilfliche Eingriffe und die neuraxiale Analgesie im Rahmen des Spontanpartus zu. So wird der Kreißsaal mutmaßlich unverändert frequentiert werden und auch ?elektive Sectiones“ werden weiterhin stattfinden müssen. Mittlerweile sind klinischer Verlauf und Outcome einiger COVID-19-Patientinnen mit bestehender Schwangerschaft bzw.